Die Dienststellen des Streitkräfteunterstützungskommandos
Sie suchen eine bestimmte Einheit oder Dienststelle? Anhand des Namens in der Rubrik A bis Z oder über die Postleitzahl finden Sie die gesuchte Dienststelle. Aufgrund der Vielzahl der Dienststellen im Verantwortungsbereich des Kommandos reichen unsere Darstellungen derzeit bis zur Brigade bzw. Regiments – Ebene.
Wehrbereichskommandos
Das Kommando an der Kieler Förde ist die zentrale Schnittstelle zwischen dem militärischen und zivilen Verantwortungsbereich für die fünf norddeutschen Bundesländer und Stadtstaaten. Es ist darüber hinaus auch für militärische Einrichtungen in weiteren fünf Bundesländern zuständig. Eine Schwerpunktaufgabe des WBK I Küste in Kiel ist die Basislogistik. Es hat die gesamte ortsfeste Logistik der Teilstreitkräfte integriert.
Das Wehrbereichskommando II leistet mit seinen Führungsunterstützungs- und Feldjägerkräften einen substanziellen Beitrag zu Auslandseinsätzen. Es führt unterstellte Kräfte der Streitkräftebasis und nimmt die Territorialen Aufgaben in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland wahr.
Das Wehrbereichskommando III (WBK III) wurde am 01. Oktober 2001 aufgestellt und führt die unterstellten Truppenteile und Dienststellen im Wehrbereich III und stellt deren Einsatzbereitschaft und Auftragserfüllung sicher.
Das Kommando in München ist die zentrale Schnittstelle zwischen dem militärischen und zivilen Verantwortungsbereich für die zwei süddeutschen Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern. Neben den territorialen Aufgaben des WBK IV sind vor allem logistische Aufgaben der Schwerpunkt.
Zentren / Ämter / Kommandobehörden
Als der zentrale logistische Dienstleister für die Unterstützung der Einsätze und des Friedensdienstbetriebes der Bundeswehr ist die Verfügbarmachung aller logistischer Leistungen der Basislogistik, unabhängig von ihrer Quelle (militärisch, gewerblich, Verbündete, Host Nation Support, bestimmende Aufgabe des Logistikzentrums der Bundeswehr (LogZBw).
Das Logistikamt der Bundeswehr (LogABw) war bis Oktober 1997 das Materialamt der Bundeswehr. Die zentralen Aufgaben des Amtes lagen in dieser Zeit in der Produktion und Herausgabe von Materialinformationen und der Steuerung von bundeswehreinheitlichen logistischen Datenverarbeitungsverfahren.
Satellitengestützte Aufklärung ist ein wesentlicher Baustein des Kommando Strategische Aufklärung (KSA). Die Bodenstation für die Satelliten befindet sich am Hauptsitz in Gelsdorf bei Bonn. An das KSA ist die Schule für Strategische Aufklärung in Flensburg als zentrale Ausbildungsstätte angegliedert.
Geoinformationen sind zeitabhängige Informationen über Objekte und Sachverhalte mit Raumbezug. Darunter werden im wesentlichen Daten und Produkte aus folgenden geowissenschaftlichen Bereichen verstanden (in alphabetischer Reihenfolge): Biologie, Ethnologie, Fernerkundung, Geodäsie, Geographie, Geoinformatik, Geologie, Geophysik, Geopolitik, Hydroakustik, Hydrographie, Hydrologie, Kartographie, Klimatologie, Meteorologie, Ökologie, Ozeanographie, Photogrammmetrie.
Operative Information hat mit den weltweiten Einsätzen deutscher Streitkräfte an Bedeutung gewonnen. Sie ist integraler Bestandteil der Operationsführung. Operative Information arbeitet mit kommunikativen Methoden. Sie nutzt Druckerzeugnisse, Lautsprecheranlagen, Hörfunksendungen, TV- und Videobeiträge sowie das Internet, um auf Zielgruppen im Einsatzgebiet einzuwirken und deren Einstellungen und ihr Verhalten zu beeinflussen.
Im Jahr 2000 forderte der Militärausschuss der NATO die Nationen auf, internationale Verbände für eine Zivil-Militärische Zusammenarbeit im Ausland (CIMIC) aufzustellen. Daraufhin schlossen sich sechs Nationen (Deutschland, Niederlande, Dänemark, Polen, Tschechien und Norwegen) zur CIMIC Group North (CGN) zusammen und stellten ein multinationales operatives Hauptquartier auf.