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Besonderes Jubiläum

Mönchengladbach, 07.07.2008.
Ob NATO-Generalsekretär, Verteidigungsminister, Oberbürgermeister oder hohe Militärs: Zum Jubiläum „25 Internationaler Mönchengladbacher Militärwettkampf“ konnten sich die organisierenden Reservisten über viel Lob freuen.

Soldaten marschieren mit Fahnen ein
Einmarsch der Nationsfahnen. (Quelle: LKdoNRW)Größere Abbildung anzeigen

„Das 25-jährige Jubiläum dieser Veranstaltung spricht für sich selbst. Der IMM hat sich zu einem festen Bestandteil der NATO-Familie entwickelt. Die Veranstalter und Teilnehmer können mit Recht stolz auf dieses Jubiläum sein“, schrieb NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer in seinem Grußwort für die Einladungsbroschüre. „Ihrer Initiative und ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass das Kürzel ,IMM' heute überall in der Atlantischen Allianz bekannt ist – als ein Paradebeispiel für Völkerverständigung durch fairen Wettkampf, und als Ansporn zur Leistung sowohl für Aktive als auch für Reservisten.“ So hatten die Wettkämpfer aus neun Nationen im Stadion ihren „Iron Fighter“ ermittelt – auf einem Rettungsparcours des Technischen Hilfswerks, dessen Hindernisse einen Hilfseinsatz bei einer Katastrophe simulieren sollten.

Soldaten überwinden im Stadion Hindernisse
Die Wettkämpfer ermitteln ihren "Iron Fighter". (Quelle: LKdoNRW)Größere Abbildung anzeigen

Herausforderung

Besonders am glitschigen Schwebebalken hatten die Zuschauer ihre Freude. Der Absturz etlicher Teilnehmer endete indes nicht in einem Wasserbecken, sondern auf einer blauen Plastikfolie. Der NATO-Befehlshaber des Allied Joint Force Command in Brunssum, der deutsche Viersterne-General Egon Ramms, überreichte den gläsernen Siegerpreis an die allerhärtesten Wettkämpfer, das Team der Marineschutzkräfte aus Eckernförde unter Führung von Oberbootsmann Jens Schade. Den IMM insgesamt gewann das Team des deutsch-niederländischen Korps aus Münster (Leutnant Heiko Dunsche, Hauptfeldwebel Marc Harrer, Hauptfeldwebel Markus Peter, Oberfeldwebel Daniel Schürmann) vor der Reservistenarbeitsgemeinschaft Oberfranken (Oberstleutnant Michael Krug, Oberleutnant Gerhard Maisel, Oberfeldwebel Georg Eichhorn, Feldwebel Martin Herrmann) und der VI. Inspektion der Infanterieschule Hammelburg (Hauptmann Mike Weise, Oberfeldwebel Andreas Wolschendorf, Stabunteroffizier Daniel Langer, Stabsunteroffizier Dennis Nitschmann).

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Soldat seilt sich an einem Seil ab
Die Hindernisse waren anspruchsvoll und abwechslungsreich. (Quelle: LKdoNRW)Größere Abbildung anzeigen

Minister-Preis

Der harte Wettkampf vom Schlauchbootrennen über Schießen und Marschieren bis hin zu Erster Hilfe und Feuerlöschen war traditionell nicht nur Männersache: Vier Britinnen gewannen die Frauenwertung. Die Soldatinnen des Militärgeheimdienstes hatten in Mönchengladbach „ein Heimspiel“, sind sie doch im Hauptquartier im Ortsteil Rheindahlen stationiert. Das beste ausländische Team stellte Österreich. Dessen Mannschaftsführer Major Wilfried Tassenbacher hatte extra für den Wettbewerb seinen Kosovo-Einsatz unterbrochen. Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung hatte den Siegerteller aus Zinn spendiert – mit persönlich eingravierter Unterschrift. Der Minister betonte, dass der einzigartige Wettkampf „die Verbindung zwischen den Streitkräften und der Bevölkerung stärkt und damit zu einer festen Verankerung der Bundeswehr in der Gesellschaft beiträgt“. Das sah der Befehlshaber im Wehrbereich II, Generalmajor Bernd Diepenhorst (Mainz), in seinem Grußwort ähnlich: „Als ebenso wichtig wie Sieg und Platzierung im Wettkampf sind nationenübergreifende Kameradschaft und nachhaltige Erlebnisse zu werten. Die Symbiose von Wettkampf und Begegnung glückt beim IMM seit einem Vierteljahrhundert in bemerkenswerter Art und Weise.“

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Ein Feuerwerk im Stadion
Einer der Höhepunkte des Doppeljubiläums. (Quelle: LKdoNRW)Größere Abbildung anzeigen

Doppeljubiläum

Das Schlussbild im Stadion war einer der Höhepunkte eines ungewöhnlichen Doppeljubiläums: Die beiden Originale, das oft kopierte NATO-Musikfestival und der IMM fanden beide zum 25. Mal statt. Das wurde mit mehr als 18.000 Gästen gefeiert, für den guten Ton sorgten Militärkapellen aus den USA, Tunesien, Großbritannien, Österreich und Deutschland. Strahlende waren alle 224 Frauen und Männer in Uniform, zum Schlussbild des 25. NATO-Musikfestes in der ersten Reihe angetreten. Sie beobachten Zuschauer, die bei den Nationalhymnen Tränen der Rührung in den Augen haben. Der Leitende befiehlt „Abteilung kehrt“, als hinter den sechs Musikkorps aus fünf Ländern ein prächtiges Feuerwerk abgeschossen wird.

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Bilder


Stand vom: 08.07.2008 | Autor:

http://www.streitkraefteunterstuetzungskommando.bundeswehr.de/portal/a/skukdo%3Fyw_contentURL=%2F01DB040800000001%2FW27GBFQH365INFODE%2Fcontent.jsp.html